CPL - Commercial Pilot Licence
TH-Aviation-ConneXions bietet Privat- und Berufspilotenausbildungen an. Unmittelbar nach der erfolgreichen PPL-Fluglizenzprüfung wird mit dem Erlernen der CPL-Theorie begonnen. Ein Großteil wird im Selbsttraining absolviert. Der Verfasser hat dieses Self-Study selbst erfolgreich durchgeführt. Parallel hierzu wird die Nachtflugberechtigung erworben. Dabei wechseln sich die Ausbildung am Flugsimulator und das Dual-Fliegen tagsüber "under the hood" ab. Bei "Under the hood" fliegt der Schüler mit einer Kappe, so daß er nur Sicht auf die Instrumente hat. Nachdem der Schüler die Prozeduren des Instrumentenfliegens ohne Sicht verinnerlicht hat, werden nachts Platzrunden geflogen. Den Abschluß bildet dann ein X-Country bei Nacht mit dem Fluglehrer. Planung und Lösung des Nachtflug-Lehrprogramms wird von TH-Aviation-ConneXions - Pilot Training Solutions & Safari Outings bereitgestellt.
Der nächste Praxisblock befasst sich mit dem Fliegen unter Funknavigation: ADF und VOR, diese Techniken werden in meinem Theoriekapitel Radio Theory etwas näher erläutert. Auch hier reichen sich Simulator und Flugpraxis die Hand.
Der Flugschüler absolviert hierbei mehrere X-Countries als PIC, also Solo. Um zur CPL-Praxisprüfung zugelassen zu werden, sind insgesamt 200 Stunden, hiervon 100 Stunden als PIC erforderlich. Somit wird dieser Block gelegentlich auch Hour-building genannt, also das Sammeln von Flugstunden.
Der Theorieblock Flight Operations and Procedures wird derart gut vom Referenten vermittelt, daß der Schüler im zugehörigen Praxisteil nur noch wenig Verständnisprobleme beim An-Fliegen von bspw. Approach-Prozeduren hat. Das Fliegen unter IMC Instrument Meteorological Conditions, also Fliegen unter Nicht-Sichtflugbedingungen, wird anhand von VOR - VHF Omni Range, DME - Distance Measuring Equipment sowie ILS - Instrument Landing System natürlich zuerst mit Fluglehrer und später auch als PIC in aller Ausführlichkeit und Regelmäßigkeit geübt. Selbstredend ist hier der begleitende Einsatz von Simulatorstunden, welcher allerdings nicht als geeigneter Ersatz für die Flugausbildung zu verstehen ist. Fliegen, also das A aus dem A-N-C Aviate-Navigate-Communicate!, lernt man nur in der Luft. Hier bestehen völlig andere Stressfaktoren als vor dem Simulator. Vor diesem kann man allerdings in aller Ruhe kostengünstig verschiedene Szenarien "abspielen" und verstehen lernen.
In der Regel wird der Flugschüler einen CPL mit Multi Engine Rating/IFR anstreben. Hierzu erhält man dann eine Conversion auf einer zweimotorigen Cessna 310 oder einer Piper PA34. Die Conversion zur Twin dauert 15-20 Stunden. Besonders herausfordernd ist das Fliegen mit zwei Motoren, da im wahrsten Sinne des Wortes doppelte Arbeit vom Starten der Maschine beginnend anfällt. Das Instrumenten-Rating (IFR) wird dann auf der Cessna 310 ebenfalls erworben. Das umfangreiche IF-Lehrprogramm ist eine von TH-Aviation-ConneXions - Pilot Training Solutions & Safari Outings für die Bedingungen des afrikanischen Kontinent entwickelte und bereitgestellte Lösung. Alle von uns genutzten Airports verfügen alle drei wichtigen Instrumentenan- bzw. Abflüge (VOR, NDB und ILS), so daß ein intensives Training im kontrollierten Luftraum möglich ist.
Als Höhepunkt der CPL-Ausbildung können auf Wunsch des Studenten auch einen sogenannten International-Navigationsflug durch. Der Prüfungs-Aspirant plant hierbei selbständig eine mehrtägige Reisedauer flugtechnisch. Mit allem zuvor Gelernten wie Flugpläne (IMC/VMC) erstellen, Nav-Logs kalkulieren, etc. ist hier der ganze Pilot gefordert. Mit Fluglehrer, aber selber als PIC, können dann Routen wie etwa Standort der Flugschule
Gaborone (Botswana)
Tshabong (Botswana)
Windhuk (Namibia)
Keetmanshoop (Namibia)
Upington (RSA)
Bloemfontein (RSA)
Durban (RSA)
Standort der Flugschule geflogen werden.Atemberaubend als Pilot die in Abhängigkeit von Breiten- und Längengrad sich stetig ändernden Vegetationszonen bewundern zu dürfen. Bei dieser Reise wird einem in besonderem Maße bewußt, welch paradiesischen Traum sich man selber erfüllt hat. Man bereut weder die "Strapazen" der CPL-Theorie-Lernerei noch das ständige Wiederholen diverser Flugprozeduren: die ausgezeichnete Ausbildung bei südafrikanischen Flugschulen dürfte ob der Professionalität und deren Einbindung in einer faszinierend reizvollen Landschaft sicherlich seinesgleichen suchen.
Abschließend wird die CPL-Praxisprüfung durch einen externen CAA-Prüfer an zwei Tagen abgenommen. Eine Nachtflugprüfung sowie eine Prüfung bei Tag unter IMC mit der Cessna-Twin 310 oder Piper PA-34 sind prüfungsrelevant. Dieser Abschluß wird allerdings recht locker angegangen und bestanden, die "Südafrikaner" haben uns ja schließlich hart und gründlich vorbereitet.
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