Gigathlon 2006 - Mix-Team powered by TH-Aviation-ConneXions
...unterstützte eine außergewöhnlich leistungsstarke Mannschaft beim ultrasportiven Abenteuer Gigathlon am 8. Juli 2006 in den landschaftlich reizvollen Schweizer Alpen.

Das Event der Eidgenossen ist keine gewöhnliche Sportart, sondern ein international geschütztes, einzigartiges Veranstaltungs-Konzept der Zürcher Werbeagentur Peter Wirz AG, in welchem die fünf populären Sportarten Schwimmen, Radrennen, Mountain-Bike, Inline und Laufen auf attraktive
Art zum spektakulären Wettkampf kombiniert werden, der in diesem Jahr erstmals als 24-Stunden-Event stattfand.

Als Weltpremiere im Jahre 1998 vom Bergell nach Zürich unter dem Motto «Der ultimative Gigathlon» lanciert und 2000 bei der zweiten Austragung perfektioniert, hat der Gigathlon während der Expo.02 als «The great Challenge around Switzerland» in der Schweiz ein ganz besonderes Feuer entfacht. Es standen plötzlich nicht mehr wie üblich die Zeiten und Ränge im Brennpunkt, sondern das Besondere, das Neue, das Abenteuerliche, die gemeinsamen Erlebnisse, die spektakulären Geschichten und die unauslöschbaren Erinnerungen. Seitdem hat das Gigathlon-Echo unzählige Athletinnen und Athleten erreicht, die auch die Auflage 2006 unter dem neuen Motto «24 h - l′aventure continue» - 24 Stunden, das Abenteuer geht weiter, zu einem spannenden wie einmaligen Erlebnis gemacht haben.
... sah sich berufen den besonderen Spirit dieses einzigartigen Erlebnisses mit einem eigenen Spitzen-Team zu stärken. Eine Mannschaft besteht beim Gigathlon aus fünf Teilnehmern, davon müssen zwei Frauen sein. Aus Kapazitätsgründen konnten nur insgesamt 900 Teams teilnehmen - Bewerbungen lagen für dieses Jahr über 2000 vor. Aber «TH-Aviation-ConneXions» war dabei!

...unsere erfolgreichen Top-Athleten
beim Gigathlon 2006!

Olaf Reitenbach, mehrfacher Ironman-Teilnehmer, Europameister und Deutscher Meister nahm in den Nachtstunden als Radrennspezialist das erste Teilstück und die ersten Anstiege in Angriff. Mit 5:13:23 Stunden für den 166 Kilometer langen Radparcours legte der Ironman den Grundstein für das starke Abschneiden der Mannschaft. Reitenbach: Die Nachtfahrt war ein besonderes Erlebnis, ganz schön nervenaufreibend, außerdem war es feucht und neblig. Der Gigathlen-Startschuss in Genf fiel um zwei Uhr morgens, für die Orientierung mussten Batterieleuchten sorgen.
Auf den ersten 20 Kilometern ging es mit Tempo 40 bis 50 am Genfer See entlang, dann rauf in die Berge. Bis endlich die Sonne aufging, habe ich im Grunde nur die Rücklichter der Vorrausfahrenden gesehen, so Reitenbach der als Triathlet leichte Schwierigkeiten
mit der Kurventechnik der Rennradfahrer und dem Fahren in den großen Gruppen hatte.
Es ist stark, dass er nur eine halbe Stunde auf die Radprofis an der Spitze verloren hat, fand Marathonläufer Böckenholt anerkennende Worte, angeführt wurde das Feld nämlich durch Olympiasieger und Weltmeister Thomas Frischknecht.
Reitenbach wechselte als 97. auf Ivonne Kraft. Die Olympia-Siebte der MTB-Fahrer der Spiele von 2000 in Sydney hatte am Samstag Geburtstag und war ganz besonders motiviert. Kraft: Die Männer haben dumm geschaut, als sie da eine Frau von hinten überholt hat. Ivonne konnte sich um sage und schreibe 62 Plätze nach vorne arbeiten. Meinetwegen hätte der Parcours noch schwerer sein können, sozusagen als harte Ersatz-Trainingseinheit, da ich für den Gigathlon-Start mein Trainingslager beim Bund Deutscher Radfahrer unterbrochen habe. Sie wechselte als 32. auf Andrea Bächli, die nicht ohne Grund zu den schnellsten Schwimmerinnen der Schweiz zu zählen ist: Für die 7,5 Kilometer benötigte Andrea, dank starker Strömung der Aare, nur 1:06:46 Stunden. Bächli: Das war mal wieder ein superschneller Schwimm-Contest, mein 17. Platz von über 900 Schwimmern honoriert nachträglich meine harten Trainingsvorbereitungen!
Wir hatten noch gar nicht mir ihr gerechnet, erzählte Reitenbach im Ziel. Eric war noch gar nicht in der Wechselzone, als Andrea schon wieder aus dem Wasser kam.
Bächli kam als 31. aus dem Wasser, das Team verlor durch den verpassten Wechsel zwar dann rund vier Minuten, die Skater Eric Gilberg aber wieder aufholte. Und das trotz eines Sturzes, bei dem sich Gilberg das Knie aufschlug.
Da war Schotter in einer Kurve, so Gilberg, der sich aber durch das Handicap kaum bremsen ließ.

Als 19. ging Thomas Böckenholt dann auf die äußerst anspruchsvolle 44km-Laufstrecke: Das war der Hammer, etwas Härteres bin ich noch nicht gelaufen..., so ein entkräfteter Böckenholt im Ziel am Berner Wankdorfstadion ....das lag weniger an den Höhenmetern als an Trailpassagen, die man nur gehen konnte, Hoch- und Runterlaufen von Brücken über Stufen, fast nur Schotter als Untergrund und praller Mittagshitze von weit mehr als 30 °C,...außerdem gab es ja nicht wie bei Stadtmarathonläufen alle 2,5 km Wasser- oder Verpflegungsstellen. Hier lagen diese zwischen 5 und 7 km auseinander. Da ging es gar nicht ohne kurz anzuhalten, um den Flüssigkeitsverlust einigermaßen
wieder auszugleichen. Denn nur bis 100m hinter jeder Station durfte man die Becher wegwerfen, ansonsten gab es Zeitstrafen durch Schiedsrichter. Eigentlich hasse ich die Hitze
, so der Warendorfer, doch Böckenholt blieb cool. Auf dem Weg nach Bern lief er mit 2:59:17 Stunden die drittbeste Zeit des Tages. Im nächsten Jahr wird die Veranstaltung auf sieben Tage ausgedehnt, da wollen wir dann wieder dabei sein, kündigte Reitenbach im Ziel bereits an. Auch wenn die Messlatte nun besonders hoch hängt, der diesjährige Sponsor «TH-Aviation-ConneXions» hat auch für das kommende Jahr seine Unterstützung zugesichert, das Team für 2007 soll im Dezember vorgestellt werden

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